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PartiZHipation

Zehn Zürcher Gemeinden überprüfen und verankern im Rahmen des Projekts PartiZHipation die Partizipation von Kindern und Jugendlichen in ihrer Gemeinde. Dabei soll Teilhabe auf Gemeindeebene thematisiert und die dazugehörigen Strukturen überprüft und bewertet werden. Gemeinsam werden Umsetzungsansätze ausprobiert und sinnvolle Strukturen, Strukturanpassungen und Angebote realisiert.

Interessierte Gemeinden können sich weiterhin anmelden.

Vision

Mit dem Projekt PartiZHipation zur Kinder- und Jugendpartizipation in den Gemeinden des Kantons Zürich will die kantonale Kinder- und Jugendförderung okaj zürich erreichen, dass die Partizipation von Kindern und Jugendlichen auf Gemeindeebene thematisiert und die dazugehörigen Strukturen überprüft und bewertet werden. Gemeinsam werden Umsetzungsansätze ausprobiert und sinnvolle Strukturen, Strukturanpassungen und Angebote verankert.

Die Vision des Projekts PartiZHipation sind Zürcher Gemeinden, in denen sich alle Kinder und Jugendlichen ihren Bedürfnissen und Möglichkeiten entsprechend einbringen können. Dadurch entwickeln sich die Kinder und Jugendlichen zu verantwortungsbewussten Mitgliedern der Gesellschaft, welche sich politisch und gesellschaftlich interessieren und engagieren. Dazu braucht ein direktes Lebensumfeld, in welchem Kinder und Jugendliche möglichst an allen ihre Lebenswelt betreffenden Bereichen beteiligt sind und ihre Ideen entwickeln und umsetzen können.

Mit dem Projekt PartiZHipation will die okaj zürich gemeinsam mit zehn Zürcher Gemeinden einen Prozess starten und durchlaufen, um die oben genannte Vision zu realisieren. Dabei kooperiert die okaj zürich mit UNICEF Schweiz und Liechtenstein. Im Zuge des Prozesses haben die Gemeinden die Möglichkeit, das Label «Kinderfreundliche Gemeinde» von UNICEF Schweiz und Liechtenstein zu erwerben.

Die okaj zürich verfügt als vom Kanton Zürich mit der Kinder- und Jugendförderung beauftragte Organisation über das nötige Knowhow, solche Prozesse zu begleiten. Sie ist im Kanton Zürich sowohl mit Entscheidungsträger*innen als auch mit Akteur*innen eng vernetzt. Damit kann sie eine nachhaltige kulturelle Entwicklung unterstützen und fördern.

Das Projekt PartiZHipation richtet sich in erster Linie an die Gemeindepolitiker*innen des Kantons Zürich sowie an die Kinder- und Jugendbeauftragten und weitere Gemeindevertreter*innen.

Die Projektleitung der okaj zürich stellt der Gemeinde das Projekt vor, anschliessend entscheidet sich diese für einen Einstieg in den Prozess. Danach folgen die vier unten aufgeführten Prozessschritte. Die Gemeinden werden im gesamten Prozess durch die Projektleitung der okaj zürich begleitet und beraten.

Im Rahmen des Gesamtprogramms Gemeinsame Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendförderung im Kanton Zürich hat die okaj zürich einen Leitfaden für den Prozess zur Stärkung der Partizipation auf Gemeindeebene entwickelt. Die Projektleitung nutzt diesen bei der Begleitung der Prozesse der Gemeinden und integriert ihn in den Prozessschritten.

  • Standortbestimmung – Die Gemeinde erhält ein Abbild über Bestehendes und ihre Potentiale.
  • Workshop und Befragung – Die Gemeinde fragt die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen ab.
  • Aktionsplan – Die Gemeinde definiert Massnahmen für die nächsten ein bis vier Jahre.
  • Auswertung – Die Gemeinde prüft wiederholt den Erfolg des Aktionsplans.

Teilnehmende Gemeinden können in einem zusätzlichen optionalen und von der okaj zürich empfohlenen Prozess-Baustein vergünstigt das Label «Kinderfreundliche Gemeinde» von UNICEF Schweiz und Liechtenstein erwerben. Der abgeschlossene Fragebogen der Standortbestimmung ist dafür Voraussetzung.

Durch die Projektförderung der Stiftung Mercator Schweiz entstehen für die zehn Zürcher Gemeinden grundsätzlich keine Kosten rund um die Prozessbegleitung (ausgenommen zusätzlicher Prozess-Baustein UNICEF-Label).

Die Gemeinden müssen aber Zeit und Ressourcen für den Prozess zur Verfügung stellen (ca. 10 Stellenprozente verteilt auf den ganzen Prozess). Es empfiehlt sich, über den Prozess hinweg mit gut 4 Stunden pro Woche zu rechnen.

Der Prozess kann ein bis drei Jahre dauern.

Veranstaltungen

Projektpartnerin und Förderin