Verbandliche Kinder- und Jugendarbeit
Definition
Die verbandliche Kinder- und Jugendarbeit schafft konkrete Angebote, Projekte und Aktionen zur Umsetzung der Ziele der Kinder- und Jugendförderung. Gleichzeitig kann sie Gesellschaft und Politik mit Informationen über die Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen bedienen und zu wichtigen Fragen Stellung beziehen.
Sie setzt sich ein für die Selbstorganisation von Kindern und Jugendlichen für Kinder und Jugendliche und bietet dafür klar vorgegebene Strukturen zur Umsetzung.
Die verbandliche
Kinder- und Jugendarbeit zeichnet sich aus, dass sie sich ganz
bestimmten Zielen und Inhalten verpflichtet, wodurch sich verschiedene
Kategorien von Kinder- und Jugendverbänden ergeben, sie sich meist als
Verein organisiert, der sich finanziell selber trägt und dessen Grossteil der
Mitglieder die Kinder und Jugendlichen selbst sind.
Merkmale
Die verbandliche Kinder und Jugendarbeit geht von festgelegten Zielen aus und motiviert Kinder und Jugendliche, diese durch aktive Beteiligung zu verwirklichen. Sie spricht Kinder und Jugendliche an, die bereit sind, sich verbindlich auf bestehende Programme und Aktivitäten einzulassen und darin den Spielraum zur Ausgestaltung zu nutzen. Die übliche Arbeitsform ist die gruppenbezogene Aktivität.
Die Kultur "Von Kindern und Jugendlichen für Kinder und Jugendliche" bietet ihren Mitgliedern die Möglichkeit des Mitmachen oder des Leitens. Sie zeigt auf, dass die Aufrechterhaltung der Arbeit vom Engagement der Beteiligten abhängt und dass jede/r dazu befähigt werden kann, Verantwortung zu übernehmen. Dies drückt sich auch durch die Ehrenamtlichkeit aus.
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